Kieferchirurgie 

Die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ist eine fachübergreifende Disziplin. Unsere Praxisklinik bietet Patienten und überweisenden Kollegen aus Medizin und Zahnmedizin das komplette Leistungsspektrum der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an. Nach ausführlicher Beratung mit dem überweisenden Behandler und detaillierter Abstimmung der Behandlungsplanung wird die individuelle Therapie durchgeführt.

Erfahrungsaustausch innerhalb des Teams und eine vertrauensvolle und fachübergreifende Zusammenarbeit mit überweisenden Ärzten sind eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Behandlungsergebnisse. Die konsequente Rücküberweisung an den überweisenden Zahnarzt ist selbstverständlich. Unsere Leistungen konzentrieren sich auf chirurgische Eingriffe. Im Bereich der Zahnheilkunde erfolgt die prothetische Arbeit beim überweisenden Kollegen. So werden Patienten von einem Expertenteam mit unterschiedlicher medizinischer Spezialisierung auf aktuellem Stand der Medizin versorgt.

In enger Zusammenarbeit mit dem überweisenden Zahnarzt bieten wir das komplette Spektrum der modernen Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an.

Von einem speziell ausgebildeten Team von Fachärzten betreut

Von einem speziell ausgebildeten Team von Fachärzten betreut

Zahnärztliche Chirurgie 

Im Rahmen der dento-alveolären Chirurgie umfassen unsere Leistungen folgende ambulante, chirurgische Eingriffe:Operative Entfernung von verlagerten oder zerstörten Zähnen

  • Behandlung von Entzündungen im Kieferbereich
  • Mobilisation von verlagerten Zähnen vor der Eingliederung in die Zahnreihe
  • Operative Entfernung von Schleimhaut- und Knochenveränderungen im Mund- und Kieferbereich
  • Chirurgische Eingriffe zur Zahnerhaltung

 

Zahnextraktion:

Eine operative Zahnentfernung kann bei brüchigen Zahnwurzeln notwendig werden oder wenn ein Zahnhals zerstört, stark beschädigt oder die Zahnwurzel gekrümmt oder abgewinkelt ist. Eine Zahnextraktion, d.h. das Entfernen eines Zahnes, ist ein Routineverfahren, das wir in der Regel unter örtlicher Betäubung durchführen. Bei komplizierter Lage des Zahnes, bei Extraktion mehrerer Zähne oder auf Wunsch des Patienten kann der Eingriff auch unter Narkose erfolgen.

Weisheitszähne:

Reichen die Platzverhältnisse nicht aus, können Weisheitszähne sich nicht in die Zahnreihe eingliedern. Sie bleiben von Knochen bedeckt im Kiefer (Retention) oder brechen nur teilweise durch (Teilretention). Gründe für eine operative Entfernung sind Entzündungen von Knochen und Schleimhaut, Gefahr einer Schädigung bzw. Verschiebung der Nachbarzähne und Zystenbildung im Bereich retinierter Zähne. Bei einer engen Lage des Weisheitszahns zum Unterkiefernerv wird eine dreidimensionale Volumentomographie angefertigt. So kann das Risiko einer Nervschädigung bei der Weisheitszahnentfernung minimiert werden.

Dieser Routineeingriff wird sicher und minimal invasiv durchgeführt. Auf Wunsch kann der Eingriff in Dämmerschlafnarkose oder Vollnarkose vorgenommen werden.

Präprothetische Chirurgie 

Gehen Zähne verloren, baut sich in vielen Fällen in der betroffenen Region der Kieferknochen wegen der fehlenden Belastung in Höhe und Breite ab. Auch eine chronische Zahnfleischentzündung (Parodontitis) kann für den Knochenschwund verantwortlich sein.

 

Die Praxisklinik Esslingen hat sich auf Eingriffe spezialisiert, die neues Knochengewebe schaffen und das Weichgewebe stützen. Im Rahmen der Präprothetischen Chirurgie verbessern wir die Situation des Knochenangebotes und des Weichgewebes, um eine günstigere Ausgangssituation für eine hochwertige, zahnärztliche Versorgung zu schaffen. Um eine exakte Position des Knochenaufbaus zu erreichen, wird vor der Operation eine computergestützte dreidimensionale Planung durchgeführt.

Zahnersatz soll sich schmerzfrei und sowohl funktionell wie auch ästhetisch optimal eingliedern lassen.

Dentale Traumatologie 

Zahnverletzungen sind die häufigsten Unfallfolgen im Kiefer- und Gesichtsbereich. Fast jeden 2. Jugendlichen trifft es. Jungen häufiger als Mädchen. Als Zahntrauma wird eine akute, mechanische Verletzung von Zähnen bezeichnet. Dies beinhaltet Verletzungen an der Zahnwurzel, der Zahnkrone und der benachbarten Strukturen des Zahnhalteapparats einschließlich des Kieferknochens. Dies kann von Frakturen über Zahnlockerungen bis zum kompletten Zahnverlust (Avulsion) gehen. Bei einer umgehend eingeleiteten Behandlung ist es in vielen Fällen möglich, traumatisierte Zähne langfristig zu erhalten. Sogar bei komplettm Zahnverlust besteht die Möglichkeit diese Zähne durch eine Replantation zu erhalten. Entscheidend sind die Art der Verletzung, der parodontale Zustand und das Stadium des Wurzelwachstums.

 

Verhaltensregeln bei Zahntrauma 

Ein wichtiger Faktor beim möglichen Erhalt eines geschädigten Zahnes ist die Zeit zwischen dem Trauma und der Therapie. Aus diesem Grund sollte bei einem Zahntraume möglichst schnell ein Zahnarzt aufgesucht werden. Gelockerte Zähne können meist mithilfe einer temporären Schienung wieder gefestigt werden

Zahnfraktur 

Zahnfrakturen sind in allen Formen und Bereichen möglich. Entscheidet ist dabei die Lokalisation des Bruchspaltes. Liegt er im Bereich der Zahnkrone kann er rein im Zahnschmelz verlaufen oder das Dentin mit beteiligt sein. In diesen Fällen ist die Therapie meist unkompliziert. Kam es bei der Fraktur zur Eröffnung der Zahnpulpa (Zahnmark, umgangssprachlich Zahnnerv) ist meist eine Wurzelkanalbehandlung sowie spätere prothetische Versorgung notwendig um den Zahn erhalten zu können.

Frakturen bei denen die Zahnwurzel beteiligt ist, sind problematischer zu therapieren und können oft nicht behandelt werden.

Zahnrettungsbox 

Kommt es traumatisch bedingt zu einem kompletten Zahnverlust, können diese Zähne bis zur Behandlung in so genannten „Zahnrettungsboxen“ aufbewahrt werden, um die Möglichkeit einer Replantation zu gewährleisten. Sollte keine Rettungsbox vorhanden sein, ist eine Lagerung des Zahnes in H-Milch zu bevorzugen.

Laseranwendungen 

Implantologie – Implantatfreilegung
Parodontologie – Reinigung der Zahntaschen
Endodontie – Sterilisation behandelter Wurzelkanäle
Diagnostik – Entnahme Gewebeproben
Chirugie – Entfernung des Zungenbändchen/Lippenbändchen
Entfernung von Hämangiomen im Mund

 

Wir arbeiten in der Esslingen mit einem Dioden-Laser. Dieser kommt bei Eingriffen im Bereich der Chirurgie, der Behandlung von oralen Weichgewebserkrankungen, der Endodontie und Implantologie zum Einsatz. Patienten empfinden Behandlungen mit dem Laser angenehmer, da Eingriffe nahezu schmerzlos und weniger invasiv sind. Die zu erwartenden, geringeren postoperativen Beschwerden reduzieren die Einnahme von Schmerzmitteln. Zusätzlich verspricht die gewebeschonendere Behandlung mit dem Laser eine schnellere Wundheilung. Bei folgenden Eingriffen ziehen wir den Laser der klassischen Vorgehensweise vor.

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