Implantatauswahl 

Innovative Implantatdesigns ermöglichen minimal invasive Implantationen und eine schonendere Vorgehenswiese.

Mit exakt dosierbaren Anästhesie-Verfahren, moderner, digitaler Technik und neuen Materialien können Begleiterscheinungen eines chirurgischen Eingriffs deutlich reduziert werden. Die Aussicht auf weniger invasive Eingriffe und kürzere Behandlungszeiten sowie weniger postoperative Beschwerden sind gerade für sensible Patienten überzeugende Argumente für den Einsatz kleinerer Implantatdurchmesser und kürzerer Implantate.

Die neuen Implantattypen ermöglichen es oft, Implantate ohne knochenaufbauende Maßnahmen mit guten Erfolgsaussichten setzen zu können. Die Erfolgsquote liegt bei den insgesamt kleineren Implantaten gleich hoch wie bei den bisher verwendeten, klassischen Implantatlängen und Implantatdurchmessern.

Implantatoberflächen 

Die klinische Erfahrung zeigt, dass in der Implantologie die meisten Probleme in der frühen Behandlungsphase – in den ersten acht Wochen nach der Implantatplatzierung vorkommen. Aktuelle Entwicklungen neuer Implantatoberflächen haben deshalb u. a. das Ziel, die Risiken in der frühen Behandlungsphase zu verringern.

 

Die Zusammensetzung, Rauhigkeit und Topographie der Implantatoberfläche spielen eine wichtige Rolle für dieTitanimplantat Primärstabilität (nach dem Setzen und in der Einheilphase) und Sekundärstabilität / Osseointegration (nach der Einheilphase). Aktive Oberflächen sind die neuesten Implantatechnologien. Diese Oberflächen sollen die Implantatstabilität in der kritischen frühen Behandlungsphase verbessern und erhöhen die Vorhersagbarkeit der Therapie.

Moderne Implantatoberflächen und Materialien eröffnen neue Behandlungsmöglichkeiten und können die Einheilzeit reduzieren. Indikationsspezifisch entscheiden wir gemeinsam mit dem überweisenden Kollegen die geeignete Oberflächenstrukturierung des Implantates.

Keramikimplantate - metallfreie Behandlungskonzepte 

Metallfreie Keramiken wie Zirkonoxid sind in der zahnärztlichen Prothetik zum Material der Wahl für langfristige, ästhetisch anspruchsvolle Versorgungen geworden. Relativ neu ist die Verwendung von Zirkondioxid in der Implantologie.

 

Durch seine mechanischen Eigenschaften wie hohe Biegebruchfestigkeit und Formstabilität ist Zirkondioxid in ein idealer Werkstoff in der Implantologie. Implantate aus Zirkondioxid sind absolut metallfrei und bieten bei immunologisch vorbelasteten oder metall- und strahlungssensiblen Patienten eine Alternative zu Titan-Implantaten.

In kritischen Situationen kann bei Implantatlösungen komplett auf den Einsatz von Metall verzichtet werden. Die konsequente, metallfreie Kombination aus Vollkeramikimplantat und Vollkeramikkrone ermöglicht ein umfassendes, metallfreies Behandlungskonzept. Eine Sensibilisierung des Körpers durch Zirkonoxid und eventuelle Nebenwirkungen von Metallen sind ausgeschlossen.

Keramik Implantate - mehr als pure Ästhetik

Ein weiterer Vorteil der Keramikimplantate ist deren weiße Farbe. Die elfenbeinfarbenen Implantate kommen der natürlichen Zahnfarbe sehr nah. Mit Keramikimplantaten lassen sich auch bei Patienten mit einer Weichgeweberezession / Zahnfleischrückgang überzeugende Ergebnisse erzielen. Das Zahnfleisch geht im Kontakt mit dem Zirkonoxidimplantat nicht zurück und zeigt eine hervorragende biologische Integration. Keramikimplantate haben eine sehr geringe Plaque-Affinität. Dank der optimalen Gewebeverträglichkeit verläuft die Zahnfleischregeneration um das Implantat sehr gut.

Die Implantation von Keramik Implantaten erfolgt in der Praxisklinik für Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie Esslingen unter der bewährten Systematik und Operationstechnik wie bei Titanimplantaten.

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